Marianne Förster - Virtuelle Assistentin

Wie ich virtuelle Assistentin wurde…

Wie wurde ich eigentlich Virtuelle Assistentin? Eine kleine Story über meinen Weg zur Selbstständigkeit…

Wie mein ursprünglicher Plan aussah...

Seit 2013 arbeitete ich für einen mittelständischen Reiseveranstalter in Deutschland, vordergründig im Büro. Jedoch konnte ich auch zahlreiche Reisegruppen in die ganze Welt begleiten und dabei verschiedenste Kulturen kennenlernen. Außerdem ergab sich für mich die Möglichkeit, sieben Monate nach Südamerika zu gehen, wo ich unter anderem für eine chilenische Partneragentur arbeitete. Es war nicht mein erster Besuch in Südamerika, dennoch hätte meine Faszination für diesen Teil der Welt auch auf den zweiten Blick größer nicht sein können. So fiel mir der Abschied nach dieser Zeit sehr schwer. Nur ungern ging ich im April 2019 zurück nach Deutschland. 

Marianne Förster an der Playa Cavancha in Chile

In der Folge standen einige private Veränderungen an und ich stellte mir oft die Frage, wie es weiter gehen sollte in meinem Leben. Welche Träume hatte ich? Wie stellte ich mir mein Leben vor? Nach und nach fand ich Antworten, nicht zuletzt auch während einiger erneuter Reisen nach Südamerika. So fasste ich schließlich den Entschluss, Deutschland zu verlassen. Die chilenische Agentur, welche mich bereits kannte, hatte mir einen Job angeboten, welchen ich nun annehmen wollte. Deshalb kündigte ich im Januar 2020 meinen Job, packte meine Sachen, die ich nicht verkauft hatte und wollte im März schließlich nach Chile fliegen.

Doch dann kam alles anders und ich wurde zur Virtuellen Assistentin

Plötzlich erreichte die Corona-Pandemie auch Deutschland. Nach zahlreichen Flugumbuchungen schloss Chile schließlich seine Grenzen. Und ich blieb in Deutschland. Anfangs war ich dennoch voller Optimismus auf eine baldige Umsetzbarkeit meiner Pläne. Doch je länger diese Situation anhielt, desto mehr bangte ich um meinen Job. Der Tourismus schien im Moment nicht der sicherste Arbeitgeber zu sein. So war ich gezwungen, mich erneut intensiv mit meinen Lebenszielen und meinen Werten zu beschäftigen. Dies tat ich nicht zuletzt während einiger Reisen durch Europa. Ich spürte die Sehnsucht nach neuen beruflichen Herausforderungen. Während dieser Zeit lernte ich viele Menschen kennen, die mich sehr inspirierten. Nicht zuletzt auch einige Virtuelle Assistentinnen. So kam es, dass ich mich mehr und mehr damit beschäftigte und diese vielfältig interpretierbare Berufsbezeichnung mit meinen eigenen Stärken und Interessen abglich. Daraus formte sich eine immer konkreter werdende Vision, bis ich schließlich den Entschluss fasste, mich als Virtuelle Assistentin selbstständig zu machen.

Marianne Förster als Virtuelle Assistentin

Von Beginn an verspürte ich dabei eine tiefe Zufriedenheit. Denn diese Aufgabe stellt eine neue Herausforderung für mich dar, an welcher ich tagtäglich wachsen kann. Ich liebe meine Arbeit als Virtuelle Assistentin seit dem ersten Tag. Sobald ich ein Projekt habe, fokussiere ich mich auf dessen Organisation und ich freue mich, wenn ich anderen Menschen dadurch einen gewissen Mehrwert verschaffen kann. Darüber hinaus erlaubt mir mein neuer Job, zukünftig ortsunabhängig zu arbeiten. So kann ich meiner Leidenschaft des Reisens ungehindert nachgehen und weiterhin verschiedenste Teile unserer wunderschönen Welt erkunden. Dabei erweitere ich natürlich stetig meine Kompetenzen, wovon auch meine Auftraggeber profitieren.

Meine persönliche Erkenntnis aus alledem

Eines hat mich die Corona-Pandemie mit all ihren Auswirkungen in jedem Fall gelehrt: Alles, was zunächst auch noch so negativ erscheint, hat auch eine positive Seite. Wir müssen sie nur sehen. Wie oft habe ich dieses Virus verflucht, welches meine kompletten Träume über den Haufen geworfen hat, für die ich ein Jahr lang so sehr gekämpft hatte. Und dennoch bin ich mittlerweile sehr dankbar für diese Zeit, denn dadurch war ich gezwungen, mich intensiv mit meinen Träumen und Lebensvorstellungen zu beschäftigen. Nur durch diesen inneren Reifeprozess entstand schließlich meine Entscheidung für die Selbstständigkeit. Ein Schritt, für den ich sehr dankbar bin und der mich mit einer tiefen inneren Zufriedenheit erfüllt. Ich bin gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf die zukünftigen Herausforderungen als Virtuelle Assistentin!

Detaillierte Informationen zu allen weiteren Stationen in meinem Lebenslauf finden Sie hier.

© 2020 Marianne Förster